Teilnehmende verstehen, warum Selmo eine neue Sichtweise auf Maschinensteuerung bietet
und wie es sich von klassischer SPS-Programmierung unterscheidet.
Erklärung
Traditionelle SPS-Programmierung ist ereignisbasiert:
Eingänge werden gelesen, Ausgänge gesetzt.
Der Entwickler beschreibt Befehle, nicht Verhalten.
Selmo beschreibt dagegen Zustände und deren Übergänge.
Die Maschine denkt:
„Ich bin im Zustand Warten auf Starttaste“ statt:
„Wenn Taste = TRUE, dann Ventil = 1.“
Damit wird der Ablauf vorhersehbar, sicher und prüfbar.
Aufgabe
Notiere fünf typische Probleme klassischer SPS-Programme (z. B. unklare Zustände, Race-Conditions).
Überlege, wie ein Zustandsmodell diese Probleme löst.
Formuliere eine einfache Aufgabe als SEQ in Worten (z. B. „Tür auf → Zylinder fährt → Berechnung läuft → Tür zu“).