Modul 1 – Einführung: Warum Selmo?

Lernziel

Teilnehmende verstehen, warum Selmo eine neue Sichtweise auf Maschinensteuerung bietet und wie es sich von klassischer SPS-Programmierung unterscheidet.

Erklärung

Traditionelle SPS-Programmierung ist ereignisbasiert: Eingänge werden gelesen, Ausgänge gesetzt. Der Entwickler beschreibt Befehle, nicht Verhalten.

Selmo beschreibt dagegen Zustände und deren Übergänge. Die Maschine denkt: „Ich bin im Zustand Warten auf Starttaste“ statt: „Wenn Taste = TRUE, dann Ventil = 1.“

Damit wird der Ablauf vorhersehbar, sicher und prüfbar.

Aufgabe

  1. Notiere fünf typische Probleme klassischer SPS-Programme (z. B. unklare Zustände, Race-Conditions).

  2. Überlege, wie ein Zustandsmodell diese Probleme löst.

  3. Formuliere eine einfache Aufgabe als SEQ in Worten (z. B. „Tür auf → Zylinder fährt → Berechnung läuft → Tür zu“).

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