5.2 Arbeiten im Logic Layer

Der Logic Layer zeigt das Schaltwerk als grafisches Ablaufdiagramm. Man legt hier die Zustände (States) an und verbindet sie mit Pfeilen (Transitions). Jeder Zustand ist eine logische Schaltstellung der Maschine.

Schritt 1 – Neue SEQ anlegen

Im Projektbaum wählt man Add Sequence und vergibt einen Namen, etwa SEQ_MainProcess. Damit ist das Grundgerüst geschaffen.

Schritt 2 – Zustände hinzufügen

Über Add State werden Zustände angelegt, z. B.:

  1. Home – Wait for Start

  2. Cylinder 1 Extend

  3. Calculation Start

  4. Cylinder 2 Extend

  5. Wait for Start (Return)

  6. Calculation Reset

  7. Cylinder 1 Retract

  8. Cylinder 2 Retract → Back to Home

Jeder Zustand bekommt einen sprechenden Namen und optional einen kurzen Text für das HMI.

Schritt 3 – Übergänge definieren

Die Zustände werden mit Pfeilen verbunden. Ein Pfeil beschreibt, wann und wohin das Schaltwerk wechselt. Der Wechsel erfolgt automatisch, wenn die Standardregel erfüllt ist:

IF (AR = 1 AND ¬I AND ΣS = 0) THEN Next State.

Damit entfällt jede manuelle Bedingungsformulierung – die Engine weiß selbst, wann sie weiter darf.

Schritt 4 – Besondere Elemente

Zusätzlich zu normalen Zuständen können eingefügt werden:

  • Decision: logische Verzweigungen (z. B. Teil ok/nicht ok).

  • Timer-State: automatisch nach Zeitwechsel (nicht sicherheitsrelevant).

  • Repeater: Schleifen oder Prüfzyklen.

  • Jump: definierte Sprünge (Service, Fehler, Notlauf).

Diese Elemente erweitern den Ablauf, ohne das Grundprinzip zu verändern.

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