Jede Zone weiß, was sie in jedem Zustand tun soll, weil ihr Verhalten
über Operanten festgelegt wird.
Der Operant ist das „Verhaltenstagschild“ der Zone im jeweiligen Zustand.
S (Sequence Check)
Die Zone soll etwas tun und auf Feedback warten.
Beispiel: Zylinder 1 fährt aus – warte auf Frontsensor.
Solange das Feedback aussteht, blockiert das Schaltwerk den Zustandswechsel.
I (Interlock)
Die Zone überwacht eine Bedingung.
Wird sie verletzt, löst sie sofort einen Fehler aus.
Beispiel: Zylinder 1 muss hinten sein – wenn nicht, Interlock.
M (Monitoring)
Die Zone beobachtet den Zustand passiv.
Fehler werden gemeldet, der Ablauf läuft aber weiter.
0 (Don’t Care)
Die Zone ist in diesem Zustand bedeutungslos.
Keine Aktion, keine Überwachung.
Diese Operanten werden im Bit-Control-Raster eingetragen:
Jede Zone ist eine Spalte, jeder Zustand eine Zeile, jede Zelle ein Operant.
So entsteht eine vollständige Landkarte des Maschinenverhaltens.