2.8 Zusammenfassung des Architektur-Gedankens

Selmo trennt das Maschinenverhalten in zwei klare Ebenen:

  1. Das Schaltwerk steuert die zeitliche und logische Reihenfolge. Es weiß, wann etwas passieren darf.

  2. Die Zonen beschreiben die physikalischen oder logischen Aktionen. Sie wissen, was passieren soll und wann es abgeschlossen ist.

Zwischen beiden besteht eine eindeutige, symmetrische Verbindung: Aktion und Reaktion, Ursache und Wirkung.

Diese Architektur erlaubt es, jede Maschine – egal wie komplex – in einer standardisierten, logisch überprüfbaren Struktur zu modellieren. Das ist der Kern des Selmo-Prinzips: Komplexität durch Klarheit beherrschbar machen.


→ Nächster Schritt

Im folgenden Kapitel 3 vertiefen wir diese Architektur, indem wir die Standardfunktionen des Systems betrachten – den PairCheck, die MXIC-Logik und die Diagnosemechanismen im HMI – und zeigen, wie sie in der Praxis Sicherheit, Transparenz und Effizienz erzeugen.

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