Ein Zustand ist ein klar definierter Moment im Ablauf – ein Stück logischer Zeit.
Zum Beispiel:
Der Zylinder ist eingefahren.
Der Bediener drückt Start.
Die Berechnung läuft.
Die Maschine wartet auf Rückmeldung.
In jedem Zustand sind die Aktionen, Überwachungen und Reaktionen eindeutig festgelegt.
Die Maschine kann immer nur in einem Zustand gleichzeitig sein.
Sobald die Bedingungen zum Weiterschalten erfüllt sind, verlässt sie diesen Zustand und wechselt in den nächsten.
Das klingt einfach, hat aber weitreichende Folgen:
Ein solcher Ablauf ist deterministisch – das heißt, sein Verhalten ist vorhersehbar und mathematisch beschreibbar.
Es gibt keine Zufälle, keine verdeckten Abhängigkeiten und keine unkontrollierten Nebenwirkungen.
Jede Bewegung, jeder Schritt hat eine definierte Ursache und eine überprüfbare Wirkung.