1.7 Der Übergang von der Theorie zur Praxis

In der Theorie beschreibt Selmo eine Menge logischer Zustände und Übergänge. In der Praxis bedeutet das: Jede reale Funktion einer Maschine wird als Zone modelliert. Diese Zonen werden über Zustände gesteuert, und die Zustände werden über das Schaltwerk koordiniert.

Damit ergibt sich eine formale Hierarchie:

  • Prozess → bestimmt, welche Zustände existieren.

  • Technologie → legt fest, welche Hardware-Zonen nötig sind.

  • Funktion → beschreibt, was jede Zone tun und zurückmelden muss.

Dieses PTF-Prinzip (Prozess–Technologie–Funktion) ist das methodische Fundament. Es sorgt dafür, dass jede SEQ aus realen, nachvollziehbaren Anforderungen entsteht. Selmo ist somit nicht nur ein Steuerungskonzept, sondern eine Entwurfsmethodik – eine Art Grammatik für Maschinenverhalten.

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