In der Theorie beschreibt Selmo eine Menge logischer Zustände und Übergänge.
In der Praxis bedeutet das:
Jede reale Funktion einer Maschine wird als Zone modelliert.
Diese Zonen werden über Zustände gesteuert, und die Zustände werden über das Schaltwerk koordiniert.
Damit ergibt sich eine formale Hierarchie:
Prozess → bestimmt, welche Zustände existieren.
Technologie → legt fest, welche Hardware-Zonen nötig sind.
Funktion → beschreibt, was jede Zone tun und zurückmelden muss.
Dieses PTF-Prinzip (Prozess–Technologie–Funktion) ist das methodische Fundament.
Es sorgt dafür, dass jede SEQ aus realen, nachvollziehbaren Anforderungen entsteht.
Selmo ist somit nicht nur ein Steuerungskonzept, sondern eine Entwurfsmethodik – eine Art Grammatik für Maschinenverhalten.